8. Dialogseminar - Kann man Klimawandel kaufen?
Die Vereinbarkeit globaler Umweltschutzabkommen mit
sozialer Marktwirtschaft in Deutschland und Russland
Mit der Billigung durch das russische Kabinett steht das Kyoto-Protokoll
sieben Jahre nach seiner Verabschiedung vor dem Durchbruch und kann bei
Ratifizierung durch Russland in wenigen Monaten in Kraft treten. Mit dem
Protokoll soll der Ausstoß u.a. von Kohlendioxid durch nationale Quoten
und handelbare Emissionsrechte bis 2012 gegenüber 1990 um 5,2 Prozent
gesenkt werden. Kann die Umweltqualität mit marktwirtschaftlichen
Mechanismen verbessert werden?
Oder droht der Ablasshandel mit Treibhausgasen, wenn Unternehmen Rechte
zur weiteren Umweltverschmutzung hierzulande erkaufen, indem sie im
Ausland, zum Beispiel in Russland, in umweltschonende Technologie
investieren? Sollte die Kommerzialisierung des Klimaschutzes verhindert
werden, indem Umweltverschmutzung vor allem durch gesetzliche Regelungen
untersagt wird? Oder bremsen noch mehr Auflagen zum Umweltschutz das
Wirtschaftswachstum?
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Daten und Fakten
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Veranstaltungsdatum
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Samstag, 27. November 2004, 10:00 - 19:00 Uhr
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Veranstaltungsort
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Alte Archäologie, Universität Tübingen, Wilhelmstraße 9
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