Russland und Belarus – eine komplizierte Partnerschaft
Vortrag mit Dr. Heinz Timmermann, Stiftung für Wissenschaft und Politik,
in der dialog-Vortragsreihe „Gedanken über Russland“
in Kooperation mit dem Herbert Wehner Bildungswerk
Im Rahmen der dialog-Vortragsreihe „Gedanken über Russland“
setzt sich der dialog e.V. am 9. Oktober 2007 mit den
russich-belarussischen Beziehungen auseinander und hat dazu
den Russlandexperten Dr. Heinz Timmermann eingeladen.
In Moskau galt Belarus lange als erster Kandidat für eine
Wiedervereinigung mit Russland. Doch diese Hoffnungen im Kreml zerschlugen
sich in den vergangenen Jahren immer mehr. Zwecks Sicherung seiner
persönlichen Macht wandte sich der Belarussische Präsident, Alexander
Lukaschenko, scharf gegen einen, wie er es nannte, Anschluss seines
Landes an Russland und profilierte sich stattdessen als Vater der
belarussischen Unabhängigkeit. Im vergangenen Jahr ordnete Wladimir Putin
an, die Wirtschafts-, Finanz- und Kreditpolitik gegenueber Belarus
grundlegend zu ändern und jegliche Subventionen zu unterbinden. Zudem
lies er die energiepolitischen Muskeln spielen. Russland und Belarus –
eine komplizierte Partnerschaft.
Der Referent
Dr. Heinz Timmermann wurde 1938 geboren. Von 1969 bis 2000 arbeitete er im
Bundesinstitut fuer ostwissenschaftliche und internationale Studien in
Koeln. Von 2001 bis 2003 war er bei der Stiftung fuer Wissenschaft und
Politik in Berlin beschaeftigt – zuletzt als Leiter der Abteilung Russland
und GUS, fuer die er auch heute noch als freier Mitarbeiter taetig ist.
Seine Forschungsschwerpunkte der letzten Jahre: Innenpolitische
Entwicklungen und internationale Beziehungen Russlands. Sowie die Staaten
der westlichen GUS aus europaeischer und russischer Sicht – insbesondere
der Sonderfall Belarus.
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Daten und Fakten
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Veranstaltungsdatum
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9. Oktober 2007, 19:00 Uhr
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Veranstaltungsort
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Moritzbastei, Veranstaltungstonne, Leipzig
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